Training für die Straße

Kreis finanziert Autofahrern verschiedene Fahrsicherheitsprogramme

Celle (lkc). Immer wieder kommt es zu Unfällen auf den Celler Straßen. Alleine 2017 gab es 610 Unfälle, bei denen Menschen verletzt wurden, neun Menschen starben. Der Landkreis will die Verkehrssicherheit weiter erhöhen und bietet dafür auch im kommenden Jahr Unterstützung für mehrere Trainingsprogramme an.

Ein Baustein ist dabei die Bezuschussung des Fahrsicherheitstrainings bei der Verkehrswacht für junge Fahranfänger im Alter von 18 bis 24 Jahren. Wer den Führerschein erwirbt, muss erst Erfahrungen sammeln. Der Landkreis Celle will diese ersten Erfahrungen unterstützen, um das Unfallrisiko in dieser Gruppe zu senken. Der Landkreis gibt 50 Euro je Teilnehmer, wenn sie ihren Wohnsitz im Landkreis Celle haben.

Ein weiteres Programm „Fit im Auto" richtet sich an ältere Fahrzeugführer. Unter den beratenden Augen eines dafür geschulten Fahrlehrers können die Senioren ihre Fähigkeiten beim Autofahren zeigen und fachkundig beobachten lassen. Polizei und Verkehrswacht geben zu Beginn des Seminars grundsätzliche Informationen, nehmen an der Fahrprobe aber nicht teil. Wichtig: Sollte sich zeigen, dass die Fähigkeiten nicht mehr ausreichend sind, um sicher Auto zu fahren, erfolgt lediglich ein Appell an die Person, eine Meldung an Polizei oder Führerscheinstelle erfolgt nicht. Die Teilnahme an diesem Programm wird mit jeweils 30 Euro bezuschusst.

Fahrsicherheitstrainings für Feuerwehrleute finden auf einem Testcenter in Jeversen statt. Dafür sind bei den freiwilligen Feuerwehren drei Moderatoren ausgebildet und zertifiziert worden. Dier Erneuerung dieser Zertifikate, die im Abstand von drei Jahre nötig ist, bezahlt das Straßenverkehrsamt.

„Prästo - starkes Fahren ohne Stoff" schließlich ist ein Projekt der Jugendhilfe. Geschulte Personen (sog. Peers) wenden sich an Schulen, Fahrschulen etc., um hier Gleichaltrige über die Gefahren zu informieren, die von Drogen ausgehen. Dieses Projekt wird bezuschusst mit 1.500 Euro.