Tolles Erlebnis: Die #unteilbar-Demo in Berlin

Zur #unteilbar-Demo am Samstag, 13. Oktober 2018 machten sich 9 Personen vom Hand in Hand-Projekt aus Winsen (Aller) auf den Weg nach Berlin. Menschenrechte - das war Motivation genug, um rd. 750 km hin und zurück in die Hauptstadt Berlin zu fahren. Einige der Teilnehmer kamen sogar direkt von der Nachtschicht und waren trotzdem motiviert dabei.

Erwartet wurden 40.000 Menschen, aber tatsächlich waren knapp eine Viertel Million Demonstranten auf der Straße. Die „Demo-Gruppe“ des Projektes „Hand in Hand“ bestand aus jungen Männern aus dem Irak, Sudan und Pakistan – sie hatten auch die Gelegenheit, ihre und unsere Meinungen bei Befragungen äußern zu können. Alle waren sehr stolz, dabei gewesen zu sein.

Schön wäre es, wenn es auch in den o.a. Ländern diese Art der friedlichen Demonstrationen mit freier Meinungsäußerung, Musik, Tanz und fröhlichen Gesichtern gäbe. Zusätzlich zu diesem besonderen Demo-Erlebnis, gab es in Berlin noch das „Lichter-Festival“, das die Winsener Gruppe am Brandenburger Tor voll auskosten konnte.

Karina Könül-Ibrahimova, Migrationsbeauftragte der Gemeinde Winsen (Aller) und Organisatorin der Berlin-Reise: „Wir sind am Sonntag mit einem richtig guten Gefühl zurückgekommen. Unsere Jungs haben gesagt `jetzt wissen wir, wie viele Menschen in  Deutschland uns mögen und sich auch freuen dass wir hier sind´. Ich selber war auch glücklich, dass wir erfolgreiche Tage in unserer Hauptstadt erleben durften. An dieser Stelle möchte ich mich bei der Gemeinde  Winsen und auch den Teilnehmern für die finanzielle Unterstützung bedanken. Wir sind und bleiben für die Integration eine vorbildliche Gemeinde.“