Spatenstich im Gewerbegebiet Taube Bünte-West

Südlich der Bannetzer Straße nimmt das neue Winser Gewerbegebiet Taube Bünte-West rasant Form an. Am Mittwoch, dem 8. Juli, vollzogen Frau Schumann, Herr Findeisen und ich als Vertreter der Verwaltung zusammen mit Herrn Bonk und Herrn Schoof von den beteiligten Firmen den symbolischen ersten Spatenstich zur Erschließung des Geländes.

Nach langer Planungsphase nimmt nun endlich etwas Gestalt an, was uns schon seit vielen Jahren beschäftigt. Und die Nachfrage gibt uns darin Recht, dass dieses Gewerbegebiet auch dringend gebraucht wird, denn zum Zeitpunkt des ersten Spatenstiches sind diese Gewerbeflächen bereits ausverkauft. Die Interessenten stammen sowohl aus Winsen selbst, als auch aus dem weiteren Umkreis der Gemeinde – und sogar aus dem Ausland. Für die wohl 21 bis 22 Grundstücke haben 19 Firmen ein verbindliches Kaufinteresse angemeldet, so dass jetzt die Notarverträge vorbereitet werden. Daneben gibt es auch bereits für die restlichen Flächen Anfragen. Im Vergleich dazu hat es zwanzig Jahre gedauert, bis alle Flächen des bereits bestehenden Gewerbegebiets „Taube Bünte-Ost“ verkauft worden sind. Das ist ein toller Erfolg und zeigt, das Winsen (Aller) in den letzten Jahren nicht nur ein attraktiver Wohn- sondern auch Wirtschaftsstandort geworden ist. Gerade in Zeiten wie diesen, wo viele Kommunen um ihre Einnahmen fürchten, ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Im ersten Teil der Erschließung wird die Firma Mittelweser-Tiefbau einen Kanal und die Baustraße anlegen. Diese Maßnahme wird voraussichtlich bis Mitte Oktober durchgeführt sein. Im Anschluss richten bis Ende Dezember 2020 die Anbieter für Strom, Wasser und Breitband-Internet ihre Versorgungsleitungen ein. Ab Januar werden dann die neuen Eigentümer mit den Baumaßnahmen auf den eigenen Grundstücken beginnen können. Die zweite Phase der Erschließung, in der Parkflächen, Gehwege und die endgültige Straßenoberfläche fertiggestellt werden, ist für das kommende Jahr geplant. 

Im Vorfeld der Erschließung wurde auf dem insgesamt ca. 80.000 m² großen Gelände eine umfangreiche Maßnahme zum Hochwasserschutz durchgeführt. Die Fläche wurde um durchschnittlich einen Meter erhöht, damit dieser Bereich und die dahinterliegenden Gebiete auch bei einem sehr starken Hochwasserereignis vor Überschwemmungen geschützt sind. Dies kommt insbesondere auch dem Kernort Winsen zugute.

Dirk Oelmann