Landkreis kartiert geschützte Flächen

Mitarbeiter des Umweltamtes müssen für die Erfassung Grundstücke betreten

Celle (lkc). Mitarbeiter und Beauftragte des Landkreises Celle werden im Jahr 2019 im Kreisgebiet unterwegs sein, um geschützte Gebiete zu erfassen. Dabei werden die Mitarbeiter auch die Grundstücke betreten, wozu sie gesetzlich berechtigt und verpflichtet sind. Bei den Gebieten geht es unter anderem um gesetzlich geschützte Biotope nach dem Bundesnaturschutzgesetz sowie Natura 2000-Gebiete.

„Die Mitarbeiter des Amt für Umwelt und ländlichen Raum sowie die Beauftragten müssen Grundstücke betreten, soweit dieses für die ordnungsgemäße Wahrnehmung der Aufgaben erforderlich ist", sagt Kreisrat Gerald Höhl. Insbesondere gehe es dabei um die Sicherung und Entwicklung von Schutzgebieten, die Umsetzung des allgemeinen und des besonderen Artenschutzrechtes, die Bearbeitung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung sowie Verhandlungen und Regelungen zum Vertragsnaturschutz. Außerdem sind im Rahmen der Fortschreibung des Landschaftsrahmenplanes unter anderem eine kreisweite Bewertung einzelner Landschaftsbildräume sowie die Erfassung von Vögeln und Amphibien an ausgewählten Standorten vorgesehen. Zu diesem Zweck ist es erforderlich, dass die betroffenen Grundstücke betreten werden. „Selbstverständlich werden die Erfasser bei Ihrer Arbeit besonders behutsam vorgehen", so Höhl weiter.

Die Karte, aus der die betroffenen Gebiete zu ersehen sind, liegt während der Dienstzeiten beim Landkreis Celle, Amt für Umwelt und ländlichen Raum, Abt. Natur- und Landschaftsschutz, Trift 27, 29221 Celle, Raum 1.03, öffentlich aus. Weitere Informationen gibt es beim Amt für Umwelt und ländlichen Raum des Landkreises Celle, Abteilung Natur- und Landschaftsschutz, Trift 27, 29221 Celle, Raum 1.02, Tel. 05141 / 916-6602 (naturschutz(at)lkcelle.de).