Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses des Bebauungsplanes Winsen (Aller) Nr. 57 „Poststraße“ sowie der 6. Anpassung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Winsen (Aller)

Der Rat der Gemeinde Winsen (Aller) hat in seiner öffentlichen Sitzung am 09.12.2019 den Bebauungsplan Winsen (Aller) Nr. 57 „Poststraße“ gemäß § 10 BauGB vom 23.09.2004 (BGBL I S. 2414) in der zuletzt geltenden Fassung als Satzung beschlossen und die dazugehörige Begründung gebilligt. Außerdem wurde gem. § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB der Flächennutzungsplan im Wege der Berichtigung angepasst. Hierbei handelt es sich um die 6. Anpassung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Winsen (Aller) 

Das Plangebiet liegt in der Ortsmitte der Gemeinde Winsen (Aller) nördlich der Celler Straße und der Kirchstraße sowie südlich der Meißendorfer Straße und der Alten Celler Heerstraße. Der  Geltungsbereich  beinhaltet  die  Haupteinkaufslage  der  Gemeinde.  Vom  südlichen  Geltungsbereich werden die Flächen beidseitig der Poststraße erfasst. Der nördliche Geltungsbereich beinhaltet die Flächen westlich der Poststraße und auch einen Teilbereich nördlich der Kanonenstraße. Es wird jeweils ungefähr eine Grundstückstiefe in den Geltungsbereich einbezogen.  Der  Bereich  des  bestehenden  Discounters  wird  vom  Geltungsbereich  ausgespart. 
Der Geltungsbereich ist im folgenden Kartenausschnitt unmaßstäblich dargestellt. 


Mit der Bekanntmachung im Amtsblatt für den Landkreis Celle am 20.12.2019 ist der Bebauungsplan Winsen (Aller) Nr. 57 „Poststraße“  gemäß § 10 Abs. 3 BauGB in Kraft getreten.

Der Bebauungsplan Winsen (Aller) Nr. 57 „Poststraße“ mit Begründung liegt gemäß § 10 Abs. 4 BauGB im Niefindthaus, Am Amtshof 7, Fachdienst II.2 Gemeindeplanung und Tiefbau, Zimmer 0.02, 29308 Winsen (Aller) während der Öffnungszeiten (montags, mittwochs und freitags von 8:30 bis 12:00 Uhr, dienstags von 8:30 bis 12:00 und von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr und donnerstags von 8:30 bis 12:00 und von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr) öffentlich aus. Die Auslegung ist unbefristet. Jedermann hat das Recht, den Bebauungsplan und die Begründung einzusehen und Auskunft über den Inhalt zu verlangen.

Gemäß § 215 Abs. 2 BauGB i. d. zurzeit gültigen Fassung wird darauf hingewiesen, dass eine beachtliche Verletzung der in § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften und eine beachtliche Verletzung der in § 214 Abs. 2 BauGB bezeichneten Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und des Flächennutzungsplanes für die Wirksamkeit des Bebauungsplans unbeachtlich ist, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde Winsen (Aller) geltend gemacht worden ist. Mängel im Abwägungsvorgang nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB sind ebenfalls unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde Winsen (Aller) geltend gemacht worden sind. Bei der Geltendmachung ist der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, darzulegen. 

Gemäß § 44 Abs. 5 BauGB wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Sätze 1 u. 2 sowie Abs. 4 des BauGB über die Entschädigung von durch Festsetzungen des Bebauungsplans oder seine Durchführung entstandenen Vermögensnachteilen sowie über die Fälligkeit und das Erlöschen entsprechender Entschädigungsansprüche hingewiesen. 
Außerdem kann gem. § 10 Abs. 2 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) in der letztgültigen Fassung eine Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften nach dem Kommunalverfassungsgesetz beim Zustandekommen des Bauleitplanes nach Ablauf eines Jahres seit dieser Bekanntmachung nicht mehr geltend gemacht werden, wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung der verletzten Vorschrift und der Tatsache, die den Mangel ergibt, geltend gemacht worden ist. Dies gilt nicht, wenn die Vorschriften über die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind.

Winsen (Aller), den 07.01.2020
Gemeinde Winsen (Aller)
Der Bürgermeister
Dirk Oelmann