2. Übungsnachmittag

Am vergangenen Samstag, den 13.10.2018, fand der letzte planmäßige Übungsnachmittag in diesem Jahr des 2. Zuges der Kreisbereitschaft des LK Celle statt.

Bei perfekten sommerlichen Temperaturen trafen sich die Mannschaften aus Lohheide, Winsen, Südwinsen, Hambühren und Oldau am Feuerwehrhaus in Hambühren. Das Vorbereitungsteam unter der Leitung von Zugführer Torsten Jacobus rief von dort den Zug zu einer Massenkarambolage mit der Beteiligung von 5 PKWs und einem Reisebus auf das Firmengelände des Recyclinghofes Struck. Ein ebenfalls Mitwirkender RTW traf zuerst an der Unfallstelle ein und nahm eine Sichtung der Verunfallten vor.

Zusammen mit dem Einsatzleiter Patrick Wersch teilte man die Kräfte ein, um eine effiziente Abarbeitung der Übung zu gewährleisten. Schon bald stießen die Einsatzkräfte auf erste Schwierigkeiten, wie zum Beispiel einen schwer Eingeklemmten, dessen Auto sich bis zur Windschutzscheibe unter dem Reisebus befand und weitere eingeklemmte Personen in den übrigen PKWs, die stark ineinander verkeilt waren. Der Bus hatte bei Eintreffen des Zuges bereits Feuer gefangen und enthielt noch zwei vermisste Personen, die umgehend unter schwerem Atemschutz befreit werden mussten. Dank der guten Ausstattung und Zusammenarbeit der einzelnen Komponenten des Zuges konnte an drei verschiedenen Stellen zeitgleich mit hydraulischem Rettungsgerät gearbeitet und die Brandbekämpfung vorgenommen werden. Am Ende konnte der Einsatzleiter 9 gerettete Übungspuppen melden.

Neben den lehrreichen Erfahrungen, die diese Übung für alle Beteiligte beschert hat, und die vertiefende Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst war diese Übung eine besondere für den 2. Zug. Denn es war die Letzte von unserem stellvertretenden Zugführer Patrick Wersch in seiner Position. Er gibt ab an den Kameraden aus Südwinsen Sven Annighöfer, der in Zukunft unserem Zugführer Torsten Jacobus bei der Leitung und Ausbildung des Zuges unterstützen wird.

An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal herzlichst bei Patrick für seine geleistete Arbeit und Zeit bedanken und wünschen Sven eine erfolgreiche Zukunft.

Aber unser Dank geht natürlich auch an die Kollegen vom Rettungsdienst, die sich bereiterklärt haben, uns bei unserer Übung zu unterstützen. Außerdem bedanken wir uns bei der Firma Struck aus Hambühren, die uns diese Übung überhaupt erst ermöglicht hat.